
Die TK stellt in Ihrer Studie 2011 fest, dass der Anstieg der psychischen/ psychosomatischen Störungen von 2006 bis 2010 bei 53% liegt!
Und der Trend einer explosiv steigenden Anzahl von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen bei Erwerbstätigen setzt sich auch in diesem Jahr ungebrochen fort.
Einerseits ist Früherkennung von Störungen im Bereich des biopsychosozialen Netzwerks der Mitarbeiter unerlässlich, um einem kostenintensiven steigenden Krankenstand proaktiv entgegenzugehen.
Aber nicht nur als prophylaktische Maßnahme, auch bei:
bereits bestehenden Erkrankungen einzelner Mitarbeiter/innen,
BEM Maßnahmen nach § 84 Abs. 2 Sozialgesetzbuch IX
oder generell höherem Krankenstand
ist eine biopsychosoziale Ursachenforschung und anschließende Hilfestellung bei der Umsetzung der Erkenntnisse in den (Berufs)Alltag eine sehr effektive Maßnahme, um für die Betroffenen nachhaltig Besserung und Heilung zu erzielen.
Da dieses sensible Thema nicht in ein starres Konzept gedrängt werden kann, gibt es kein Standardangebot hierzu. Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam, analog des aktuellen Bedarfes, ein ganz individuelles Angebot nur für Ihr Unternehmen. Gerne kommen wir auch zu Ihnen.
Auch den vordergründig rein körperlich wahrgenommenen Beschwerden liegen oft psychische Belastungen zugrunde.
Der Mensch ist keine Biomaschine, die bei guter Wartung auch problemlos funktioniert. Dieser Irrglauben gehört der Vergangenheit an. Die sensiblen Wechselwirkungen von Körper, Psyche und dem sozialen Netzwerk, in das wir alle eingebunden sind, wurden von der Forschung in den letzten Jahren immer wieder bestätigt. Der 109. Deutsche Ärztetag forderte bereits 2006 einen biopsychosozialen Behandlungsansatz in allen Fachgebieten. Es wurde vor einer dramatischen Zunahme dieser Erkrankungenals die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit und Frühberentungen gewarnt.
Wird jedoch auf die psychischen Belastungen und emotionalen Herausforderungen aus dem sozialen Netzwerk keine Rücksicht genommen, beginnende Beschwerden rein symptomatisch behandelt, kann das in einen fatalen Teufelskreis führen:
Wer anhaltend emotionalem Druck und Stress ausgesetzt ist, kann erhebliche psychische oder körperliche Beschwerden entwickeln.
Wer körperlich krank ist, kann wiederum darunter seelisch so leiden, dass er auch psychisch krank wird.
Es ist also sehr wichtig, den meist multikausalen Krankheitsursachen auf den Grund zu gehen, sonst wird nur das Symptom behandelt, die Quellen der Schmerzen, Beschwerden und Erkrankungen aber bleiben und wirken weiter fort.
Der Einbezug von Maßnahmen in Prophylaxe, Diagnosestellung und Behandlung, die den ganzen Menschen betrachten, also auch den psychischen und emotionalen Druck als „Krankheitserreger“ behandeln, ist die effektivste und nachhaltigste Methode, diesem Trend erfolgreich entgegenzuwirken.