Das Konzept ZÄHNE ZEIGEN beinhaltet neben der Zahnbehandlung, eine 2teilige, aufeinander aufbauende Workshopreihe, die ggf. mit einem Follow up Coaching ergänzt werden kann.
Workshops in Koblenz:
Ambulantes Rehazentrum Koblenz,
Pastor-Klein-Str. 9
PDF zum Workshop Zähne zeigen! zum Herunterladen
Termine:
WS I - 20.11., WS II - 27.11.2011, jeweils 9.30 bis 17.00 Uhr
Kosten:
398,00 € à Teilnehmer/ in
(Bitte überprüfen Sie, ob Ihre Krankenkasse die Behandlung bei einem Heilpraktiker unterstützt, dann könnten die Kosten für diese Workshops (anteilig) geltend gemacht werden.)
Unter den Kontaktdaten informieren wir Sie gerne über weitere Workshoporte und die Möglichkeit zur Einzelarbeit.
Gerne vereinbaren wir mit Ihnen auch ein persönliches, kostenloses Erstgespräch.

... und wollen Ihrer Angst endlich einmal die
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Das ist Ihnen sicherlich nicht leichtgefallen. Denn wir wissen, entgegengesetzt der landläufigen Meinung: „Die sollen sich halt nicht so anstellen!“ dass Zahnarztangstpatienten nicht unter einer persönlichen Charakterschwäche leiden, die mit solch lapidaren Äußerungen abzutun ist, wie Sie die bestimmt schon oft zu hören bekommen haben. Oft steckt eine ernstzunehmende Erkrankung dahinter, die durch die klassischen Symptome einer Phobie gekennzeichnet ist. Das macht es vielen Betroffenen, selbst bei anhaltend starken Schmerzen und Unvermögen normal zu Kauen, unmöglich, auch nur einen Zahnarzt anzurufen, geschweige denn, eines der vielfältigen Angebote von Zahnärzten oder Zahnkliniken in Anspruch zu nehmen.
Laut der Deutschen Gesellschaft für Zahnbehandlungsphobie gibt es in Deutschland ca. 5 Millionen Menschen, die an einer krankhaften Angst vor Zahnbehandlungen leiden und die aufgrund ihres Zahnstatus erhebliche berufliche, private und gesundheitliche Nachteile, bis hin zur völligen sozialen Isolation hinnehmen, da keine für sie geeignete, nachhaltig wirkende Behandlungsmethode zur Verfügung steht.
Vor 8 Monaten haben wir damit begonnen, einen Patienten mit Zahnarztphobie, (Alter Mitte 30 / 20 Jahre ohne Zahnarztbesuch!) zu begleiten. Von den ersten Gesprächen über die Geschichte seiner Phobie und
seinen Leidensweg, zur ersten Terminvereinbarung beim Zahnarzt, über Kiefernchirurgische OP bis heute, der fast abgeschlossenen Sanierung seines Kiefers/Gebisses.
Diese Leidensgeschichte, wie auch eine Anregung von ihm und die Tatsache, dass es ja viele Menschen gibt, die unter Zahnarztangst leiden, haben uns dazu gebracht ein Konzept aus diesem Therapieprozess zu machen. Wir bieten Betroffenen ein Angebot, dass die wirklichen Ursachen dieser
Ängste anpackt und klärt. Etwas, das nachhaltig dabei hilft, zukünftig für den Rest des Lebens frei von Zahnarztangst zu sein und Zahnarztbesuche nicht nur mittels Vollnarkose irgendwie zu überstehen.
Bei unserer Recherche zum Thema Zahnarztangst ist uns aufgefallen, dass es zwar viel angeboten wird, jedoch meist zwei Kriterien vorhanden sind, die es den Betroffenen sehr schwer bis unmöglich machen, hier wirklich Erfolg zu haben.
Erstens wird fast alles von Zahnärzten oder Zahnkliniken angeboten.
Doch das erhöht die Hemmschwelle bei Phobie-Patienten:
Überhaupt den Hörer in die Hand zu nehmen, um einen ZAHNARZT anzurufen,
dort einen Termin zu vereinbaren, 
wirklich in eine Zahnarztpraxis hinzugehen und nicht doch noch zu „kneifen“,
dann die Zeit im Wartezimmer zu überstehen ohne rauszulaufen
und auch wirklich auf dem „bösen Stuhl“ Platz zu nehmen.
Diese Aufgabe ist für Angst bzw. Phobie Patienten doch meist so schwer, dass viele hier bereits an diesen ersten Hürden scheitern.
Zweitens beschränkten sich diese Angebote oft auf Vollnarkose, Hypnose oder ähnliche Dinge, die darauf abzielen, dass der Patient möglichst weggetreten ist und so wenig wie möglich von allem mitbekommt. Eine ordentliche Schmerzbehandlung und Anästhesie ist sicherlich richtig und wichtig, aber es kann letztendlich nicht die Lösung sein, den Patienten immer in irgendeiner Form komplett zu betäuben.
Das ist Symptombehandlung und trifft nicht den Kern und die eigentliche Ursache des Problems, geschweige denn, dass diese Vorgehensweise die wirkliche Ursache der Ängste klärt und abstellt.
Wie vielen Betroffenen wohl klar ist, kann unter Vollnarkose keine Angst überwunden werden, auch eine Sanierung aller Zähne ist durch Vollnarkosen oder Hypnosen oft nicht möglich, da geschädigte Zähne in mehreren Sitzungen therapiert werden müssen. Aber die Krankenkassen übernehmen meist nur bei einem geringen Prozentsatz der Betroffenen wirklich jedes Mal eine Vollnarkose.
Außerdem sollte ja hier ein nachhaltiges Ziel in Angriff genommen werden, dass der Patient auch zukünftig, auch wenn diese Sanierung abgeschlossen ist, Prophylaxe ernst nimmt, eine neutrale oder vielleicht sogar positive Bindung zu „seinem Zahnarzt/ärztin“ entwickelt und wirklich zukünftig angstfrei, freiwillig und selbstverantwortlich Termine macht und sie auch einhält. Das kann durch Vollnarkosen oder Hypnose nur sehr schwer erreicht werden.
Letzten Endes kann die Angst bzw. Phobie als psychische Erkrankung nur durch Einbezug von psychologischen Komponenten verbessert oder ganz auskuriert werden. Die Angst vor den Zahnarztbesuch hat nicht immer die gleichen Ursachen und äußerst sich nicht bei jedem Leidtragenden in gleicher Form. Wichtig ist unserer Ansicht nach, den Ursachen der Ängste nachzugehen, den Weg des Patienten nachzuvollziehen und dann verhaltenstherapeutisch ganz individuell mit einer systematischen Desensibilisierung zu intervenieren und mittels eines Coachings neue persönliche Wege aus der Hoffnungslosigkeit aufzuzeigen.
unangenehme und schmerzhafte Zahnbehandlungen aus der Vergangenheit,
die Ungewissheit über das bevorstehende Procedere bei der Behandlung in Bezug auf Dauer, Kosten und nötige Maßnahmen
die Erwartungsangst in Bezug auf Schmerz,
der drohende Verlust der Selbstkontrolle und das damit verbundene Gefühl, im Stuhl ausgeliefert zu sein,
wie auch die Angst vor unabsehbaren Komplikationen bei der Zahnbehandlung
die Zusammenarbeit mit auf diesem Gebiet kompetenten und sensiblen Zahnärzten, ggf. Kiefernchirurgen, Anästhesisten und Schmerztherapeuten
und ganz wichtig: Der Einbezug des sozialen Umfeldes des Patienten (soweit vorhanden) als Unterstützungsstruktur.
Ziel der Workshops oder der Einzelarbeit ist, dass die Patienten:

1. Lernen der eigenen Angst die Zähne zu zeigen,
2. um dann ohne Panik und Vollnarkose
dem Zahnarzt die Zähne zeigen zu können,
3. damit sie zukünftig jedem in ihrem beruflichen oder privaten Umfeld gerne und ohne Scham die Zähne (mit einem Lächeln) zeigen können.
Bei unserem Fall den wir anfangs ansprachen, haben sich außer der Tatsache, dass der Patient nun schon seit 4 Monaten ohne Panik selbständig und regelmäßig den Zahnarzt besucht, noch mehrere positive „Nebeneffekte“ eingestellt: Er ist viel selbstbewusster geworden, ist aus seiner sozialen Isolation herausgekommen, nimmt wieder aktiv am Leben teil, hat die längst überfällige Gehaltsverhandlung mit seinem Chef in Angriff genommen und ist dabei, beruflich einen großen Schritt auf seiner Karriereleiter voranzukommen. Er sagt selbst, dass ohne die Sanierung der Zähne das alles für ihn nicht möglich gewesen sei, da die Scham und das Gefühl, asozial zu sein, nicht dazuzugehören, nicht anerkannt und wertgeschätzt zu werden sehr viel in seinem Leben blockiert hat. Auf Anfrage teilen wir auch gerne seine Kontaktdaten mit. Er ist bereit auch mit anderen darüber zu sprechen.
Wir hoffen, das Interesse von Betroffenen oder deren Angehörigen/Freunden geweckt zu haben und sollten noch Fragen offen geblieben sein, stehen wir gerne unter angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung.
Termine und Preise der aktuellen Workshops finden Sie in der rechten Spalte der Seite.
Wir freuen uns auf Ihre Feedback oder Ihre Nachricht an uns!