Kein Coach hat bisher den Stein der Weisen gefunden
Den gibt es auch im Coaching nicht. Weiterbildung ist wichtig, wie in jedem Beruf. Der Erwerb von Wissen um neue Methoden, Tools und Möglichkeiten im Rahmen der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung ist essentiell und muss regelmäßig erfolgen. Aber jenseits aller Methoden, Tools, den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen oder Computerprogrammen, die sicherlich sinnvoll sind und ihren Platz haben, ist doch aber zunächst einmal der Mensch der eine Herausforderung erlebt, der ein Problem hat, der etwas verändern möchte, aber nicht weiß wie, die wichtigste Instanz nach der ein Coach sein Coaching richten sollte. Der Klient und seine Herausforderungen, seine Netzwerkverstrickungen, sein Charakter, seine Bedürfnisse, Fähigkeiten und Potentiale sollten die Methode und die Tools bestimmen, nicht umgekehrt. Es macht keinen Sinn, auch wenn es noch so gut gemeint ist, jedem das meiner Ansicht nach (neueste), beste, angeblich effektivste Tool oder Methode überzustülpen, die die Erkenntnisproduktion des Human Resources Developments (aktuell) ausgebrütet hat.
Keiner kann Ihnen sagen, wie Ihr Leben geht, oder zu gehen hätte, weder beruflich, oder privat. Wir auch nicht! Hüten Sie sich vor solchen Menschen oder Methoden, die von sich behaupten, sie hätten den allein selig machenden Schlüssel zum Erfolg! Meist wollen diese Zeitgenossen nur Ihr Geld.
Einzigartigkeit von Menschen berücksichtigen
Jeder Mensch ist einzigartig in seinen Denkmustern, Verhaltensweisen, persönlichen Erfahrungen und Verletzungen, dem sozialen und beruflichen Umfeld, in seiner intellektuellen und physischen Leistungsfähigkeit, seinen Wünschen und Zielen. Daher kann keine Methode allgemeingültig sein, keiner darf von sich behaupten, sein Schlüssel passe allein in die Haustür Ihres Erfolgs!
Sie sind der Fachmann für Ihr eigenes Leben
Sie entscheiden letztlich was Sie mit wie viel Engagement tun oder lassen wollen, was für Sie richtig und falsch ist. Sie werden es spüren, wenn Sie auf dem richtigen Weg sind. Sie sind der Fachmann für Ihr eigenes Leben. Für Ihre Wünsche, Ihre Ziele, Ihre Fähigkeiten, Potentiale. Aber auch für Ihre Probleme, Hindernisse, Stolpersteine, schlechten Angewohnheiten und „Leichen im Keller“.
Vorgekautes Wissen ist nicht nachhaltig
Genauso wenig macht es Sinn, Trainings und Workshops, die nicht rein den Transport von Fachwissen zum Ziel haben, dadurch wirtschaftlicher zu gestalten dass sie mit möglichst vielen Teilnehmern gefüllt werden, um dann diesen Teilnehmern auch noch en gros zu erklären, wie sie die Sache anzupacken haben. Ihnen vorzukauen, wie die angeblich absolut effektive Methode funktioniert, um authentisch auftreten zu können, Emotionale Intelligenz zu entwickeln, teamfähiger zu werden, belastbarer zu sein, diese oder jene Schlüssel-qualifikation, Potential oder Fähigkeit aufzubauen.
Es wird bei den meisten der Teilnehmer langfristig nicht funktionieren. Einige erkennen den Wert des Workshops und seinen Möglichkeiten des beruflichen Fortkommens und haben das Glück, zu diesem Thema keine inneren Hindernisse aufgestellt zu haben, die sie daran hindern, Veränderungen anzustreben und auch umzusetzen. Viele jedoch werden die Erkenntnisse kognitiv zwar aufnehmen, vielleicht auch ihr bestes tun, um in den Transfer und ins Handeln zu kommen, aber dabei in ihrem eigenen Dilemma des inneren und äußeren Netzwerks mit all seinen Denkmustern, Glaubenssätzen und Verhaltensstrategien mit der Zeit wieder hängen bleiben. Das ändert in auf diese Weise konzipierten Workshops auch kein aus noch so logischen Gründen eingesetzter Klettergarten, nicht Pferde als Co-Trainer, keine noch so professionelle Folie, Methode, Tool, Handout, oder was auch immer. Die momentan viel beschworene intrinsische Motivation ist ein alter Hut mit einem neuen Überzug. Eine (eigene) Begeisterung erfolgreich zu vermitteln, jemanden damit anzustecken, ist nichts Neues. Was hilft es jedoch, wenn ich mich noch so anstrenge, mit den neusten Tricks meine Mitarbeiter, Kinder, Schüler, meinen Partner, selbst meinen Hund intrinsisch motivieren zu wollen, wenn sie diese Haltung, die ich gerne erzeugen möchte, einfach nicht aufbauen können oder wollen, weil ihnen ein inneres oder äußeres Netzwerk-Hindernis wie ein Virus im PC im Wege steht. Meine Motivationsversuche werden zwar gehört, auch nicht abgelehnt, sie fallen jedoch nicht auf fruchtbaren Boden und erzielen keine Wirkung.
Nicht die Methoden, Tools oder neusten Forschungserkenntnisse sind die Fehlerquelle im System der menschlichen Weiterentwicklung
Wie bereits Prof. G. Hüther so treffend sagte: Wir haben ein Umsetzungsproblem. Daher sollte gerade ein Coach als Fachmann dieser Weiterentwicklung über ein gut funktionierendes Netzwerk verfügen, um dieses seinerseits dazu zu nutzen, die Netzwerk-Hindernisse des Klienten in fruchtbare Verbindungen zu wandeln, gemeinsam mit dem Klienten den Virus zu entlarven und zu eliminieren. Er sollte das Lernen seines Klienten möglichst auch mit praxisorientierten Methoden würzen und emotional gestalten, damit es langfristig und effektiv wird, er sollte über neue Tools und Methoden informiert sein, aber nicht weil es momentan gerade besonders „hipp“ ist so vorzugehen, oder weil es besonders lukrativ für ihn ist, sondern um die Tools und Methoden je nach Klient und Herausforderung passend auswählen zu können.
Ein rein berufliches Coaching gibt es nicht!
Ebenso kann ich als verantwortungsbewusster und ehrlicher Coach kein rein berufliches Coaching -jenseits von purer Wissensvermittlung- anbieten. Aus nun mehrfach und erschöpfend in diesem Blog unter -Mysterium der Umsetzungsprobleme- beschriebenen Gründen, ist der Mensch, sein Gehirn und die Funktionen dort nicht in zwei Hälften, nach beruflich und privat zu trennen. Das gleiche gilt für sein äußeres Netzwerk. Probleme in der Partnerschaft und Familie, finanzielle Probleme, ein fehlendes oder kümmerlich vorhandenes soziales Umfeld wird sich auch auf das berufliche Netzwerk des Klienten auswirken, wie auch berufliche Probleme auf sein privates Umfeld.
Wenn ich also verantwortungsbewusst und klar strukturiert, effektiv als Coach arbeiten möchte, kann es sein, dass in einem Führungskräftetraining, ob nun einzeln oder in einem Workshop, zunächst einmal das Hindernis eines Teilnehmers aus dem Weg geräumt werden muss, das vordergründig auf dem rein privaten Sektor beheimatet liegt, sich jedoch in seinem Tun als Führungskraft auswirkt. Wenn mein Auftraggeber nun aber nicht bereit ist, das zu finanzieren, sondern auf einem sich rein und eng am beruflichen Kontext orientierten Workshop/Coaching besteht, müsste ich es als ehrlicher Coach eigentlich als unmöglich ablehnen.
Haltungsänderung braucht Zeit und individuelle Unterstützung
Ebenso kann ich leider nicht mit gutem Gewissen die lukrativen großen Workshops mit vielen zahlenden Teilnehmern zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen anbieten. Die absolute Basis einer Veränderung und der Beginn jeglicher Weiterentwicklung und Haltungsänderung ist immer das Erkennen und Analysieren, dessen, was sich emotional begründet als Hindernis(se) im Netzwerk des Klienten, in Form von Denkmustern und Verhaltensmechanismen zeigt. Wie soll ich diese ganz individuellen Hindernisse und Herausforderungen bei einer Gruppengröße von 20 oder noch mehr Teilnehmern innerhalb von einem oder zwei Tagen bei jedem Einzelnen erkennen, geschweige denn den Klienten dazu motivieren und begeistern, es zu wandeln? Bei 8 Stunden Workshopzeit mal zwei Tagen habe ich 16 Stunden, die ich auf 20 Teilnehmer verteilen muss, das ergibt 48 Minuten Zeit für jeden Teilnehmer persönlich, dabei sind gemeinsame Aktivitäten aller Teilnehmer im Workshop, wie z. B. Feedbackrunden und Austausch der Erfahrungen noch nicht mit einbezogen.
Ich bin doch kein Flaschengeist à la „bezaubernde Jeannie“. Das ist schlicht unmöglich! Wenn ich das aber nicht leisten kann, kann ich den Teilnehmer auch nicht dort emotional abholen, wo er momentan gerade steht, weil ich etwas grundlegend Wichtiges für meine Aktivität als Coach nicht weiß. Ich kann ihn also auch nicht dazu gewinnen, geschweige denn dazu begeistern, einen neuen Weg einzuschlagen. Wie soll ich das als Coach tun, wenn mir mein Basic fehlt und ich leider nicht hellsichtig bin? Ein solcher Workshop wird sicherlich irgendetwas bewirken, aber keinesfalls langfristig, effektiv eine essentiell notwendige Haltungsänderung auslösen. Es sei denn er besteht aus lauter Genies, die auch emotional hoch intelligent, äußerst selbst reflektiert und super intrinsisch engagiert sind, die also nur einen kleinen Stups brauchen und meine Arbeit als Coach dann eigenständig erledigen. Das ist der Traum aller Coaches, er geht aber unserer 16 jährigen Erfahrung nach leider bisher nicht in Erfüllung.
Weiterentwicklung, Veränderung, Wachstum ist immer ganz individuell
Jedoch in seiner Individualität auch ganzheitlich zu sehen, systemisch, in Netzwerkstrukturen, wie immer man es ausdrücken will.
Gibt es denn viele Coaches die:
- diesen systemischen Netzwerk-Grundgedanken,
- die Notwendigkeit der Vielfalt in den Lernstrukturen,
- praxisnahe Elemente, die über die Einbindung von Emotionen ins Tun führen
- wie auch den ganz individuell unterschiedlichen Ansatz und
- die auf die Persönlichkeit abgestimmte Konzeption von diversen Methoden und Tools zu einem erfolgreichen Ganzen in ihre Coachings/Workshops mit einbeziehen?
Sicher gibt es solche Coaches, jeder Coach der genug fachliches Grundwissen in seinen Beruf mitbringt, sich kontinuierlich weiterbildet, über eine gute Emotionale Intelligenz, Intuition und Berufserfahrung verfügt, der seinen Beruf nicht nur als Job sieht, sondern als selbst davon immer wieder neu begeisternde Berufung erlebt, wird letztendlich nach diesem Ansatz verfahren. Jeder Coach, der seine eigene Arbeitslust, die Herausforderung zum Erfolgserlebnis zu wandeln an den Klienten weitergeben kann, wird letztendlich als Quintessenz seiner wachsenden Berufserfahrung immer wieder automatisch darauf hingewiesen, was die absoluten Essentials seines Tuns sind. Er weiß, dass der Mensch als Ganzes wichtig ist, wie jeweils individuell am geschicktesten und effektivsten vorzugehen ist, um eine nachhaltige Verhaltensänderung mit eigener Freude, Enthusiasmus und Elan beim Klienten zu bewirken.
Ein wirklich kompetenter, von sich und seinen Fähigkeiten überzeugter Coach
wird daher auch den Mainstream des momentan vorherrschenden zerfusselten Coaching – Weiterbildungsmarkt mit all seinen Sparten nicht mitmachen. Es gibt ja momentan für alles spezielle Coaches und Methoden: Führungskräfte-, Team-, Persönlichkeits-, Konflikt-, Karriere-, sogar Body-, Geld-, Kinder-, Hunde und Kaloriencoaches, um nur einige zu nennen. (siehe Artikel: Die Coachinginflation) Und jeder arbeitet angeblich wieder nach einer angeblich besonders erfolgreichen Methode X, die irgendwann von irgendeinem Weiterbildungspapst empfohlen wurde, oder über einen Computer und bestimmte Software abgewickelt wird. Da blickt doch ein Laie kaum noch durch und es fragt sich selbst der abgebrühteste Personaler langsam: Wen nehme ich den jetzt und mit welcher Methode lasse ich das Team, die Führungskräfte, Mitarbeiter oder Manager X denn nun coachen?
Mit dem Mainstream zu schwimmen ist zwar vordergründig lukrativ, weil alle Kunden gerne das Neuste, scheinbar Beste wollen. Viele Menschen denken, je größer die Koryphäe auf ihrem Fachgebiet, umso wahrscheinlicher ist für mich der Erfolg im Coaching. Das stimmt nicht! Jeder seriöse und gute Coach wird trotz des momentan vorherrschenden Trends zur Spezialisierung eine solche Bezeichnung von sich weisen und Ihnen sagen: Ich arbeite mit dem ganzen Menschen, nicht isoliert mit seinem Problem als Führungskraft, seinem Symptom des mehr als leeren Bankkonto oder konzentriere mich allein auf die Schwierigkeiten mit seinem ungezogenen Kind.
Die Gehirnaktivität, die Psyche, das Ich, die Seele, wie immer man den nicht stofflichen Teil unseres Seins nun auch nennen will, auf die wir in irgendeiner Form als Coaches ja einwirken wollen, trennt doch auch nicht nach beruflich und privat, oder schon gar nicht Problemfächern, wie einem zu dickem Bauch oder dem ungezogenen Hund. Das Ergebnis für den Klienten bzw. die Grundvoraussetzung für den Coach ist stets dieselbe, der Klient fühlt sich nicht wohl damit und will es ändern, weiß aber nicht wie! Nicht die Methode heilt, nicht dem Symptom des Problems sollte zu Leibe gerückt werden, sondern
das Problem in seinem Ursprung, das wirkliche Hindernis, die emotionale Herausforderung sind wichtig und sollten der Start eines jeden Coachings sein
Einfach gesagt: Wenn ich nie gelernt habe mich durchzusetzen, oder negative Erfahrungen zu diesem Thema gemacht habe, also z. B. als Konsequenz meines Verhaltens öfters abgelehnt wurde, dann äußert sich dieses Hindernis sowohl in meiner Eigenschaft und Fähigkeit als Elternteil, Hundebesitzer oder Führungskraft, ich kann mein evtl. vorhandenes Potential hierzu nicht entfalten. Wenn mir der Umgang mit Verzicht völlig fremd ist und bleibt, weil ich aus irgendeinem Grund ein großes Unwohlsein bekomme, dass alle Vernunft überlagert oder aggressiv werde, sobald ich etwas nicht sofort haben kann, das mir jetzt als wichtig und nötig erscheint, dann sind die Chancen nicht sehr groß, irgendwann ein volles Bankkonto oder eine schlanke Figur zu bekommen, allen noch so ausgeklügelten Finanzplänen oder Kaloriensparmaßnahmen und Fitnesstrainings zum Trotz.
Es braucht unserer Ansicht nach den Mut, hier endlich einmal eine erfrischende klare und einfache Aussage zu treffen, das so eine Spezialisierung von Coaches ebenso schlicht und ergreifend Quatsch ist, wie das Herumreiten auf einer speziellen Methode oder Tool! Hier liegt auch der Unterschied zu Trainern und Beratern, die reines Wissen vermitteln. Sie sollten fachlich spezialisiert sein, um möglichst viel Know How zur endgültigen Lösung der durch das Problem entstandenen Symptome beitragen zu können. Ein Coach muss die Ursache des Problems aufdecken (z. B. mangelnde Durchsetzungsfähigkeit oder nicht vorhandene Frustrationstoleranz) und den Coachee darin unterstützen, diese Ursache, die Quelle der Symptome auflösen zu können. Versiegt die Quelle, erledigt sich meist auch das Symptom. Haben sich die Symptome jedoch im Laufe von Jahren schon sehr verfestigt und potenziert, ist hier der Fachmann dafür, ein Trainer oder Berater gefragt um diesen Symptomen zu Leibe zu rücken (z. B. ein ungezogener, durchgeknallter Hund, oder eine komplette Verschuldung). Keiner erwartet von einem Coach, dass er eine eierlegende Wollmilchsau ist und auf allen Fachgebieten, vom Ernährungsberater, über Hundeflüsterer bis Finanzexperten Lösungsstrategien produziert.
Es gibt keinen wirklichen bleibenden Glanz/Erfolg, wenn ich im Coaching nur (wechselweise) ein kleines Stück oder eine Seite der Medaille poliere und sie dann wieder zurück in den Regen lege. Zunächst muss die Ursache des Rostens abgestellt werden. Sonst produziere ich als Coach entweder im Nachhinein enttäuschte Klienten, denen kein bleibender Erfolg beschieden ist und die niemals wieder dieses Produkt kaufen d. h. diesen Weg der Weiterentwicklung gehen werden, oder aber Seminar- bzw. Coaching Junkies, die immer wieder den kurzzeitigen Glanz erleben wollen, ihn selbst aber nicht aufrecht erhalten, geschweige denn durch mein Coaching ausgelöst, sobald als möglich selbst herbeiführen können, so wie es eigentlich sein sollte.
Wie kann ich nun feststellen, welcher der vielen Anbieter von Coaching und Workshops nach dem beschriebenen Ansatz arbeitet und ob er zu mir und meinem Anliegen passt?
Fragen sie! Aber stellen Sie ihrem potentiellen Coach keine Fachfragen nach Methoden, Tools, Ansätzen oder sonstigem Procedere im Coaching, daran kann niemand wirklich Kompetenz ablesen. Das kann sich alles super professionell anhören und letztlich ist doch nur heiße Luft und der Wunsch, in erster Linie das Konto zu füllen, dahinter.
Stellen Sie ihm Fragen wie: Wofür sind Sie unterwegs? Was wollen Sie erreichen? Was habe ich davon, dass ich bei Ihnen ein Coaching / Workshop buche? Welche Grundhaltung, Chancen und Möglichkeiten vermitteln Sie ihren Klienten? Was wird für mich anders sein, wenn unser Coachingprozess abgeschlossen ist?
Wenn er leicht größenwahnsinnig auf Sie wirkt und Antworten gibt wie:
- Sie können alles erreichen was Sie wirklich wollen!
- Jeder Mensch hat das Recht und die Möglichkeit in selbst gewählten sozialen Strukturen zu leben und eine Tätigkeit auszuüben, die ihm Freude, Erfüllung, Sinnhaftigkeit und Anerkennung bescheren.
- Ich möchte Selbstbewusstsein, Selbstbestimmung, Begeisterung, Lebensfreude und Leidenschaft am Tun und Leben vermitteln!
- Wenn dieser Coach seine eigene Überzeugung und seinen eigenen sprühenden Enthusiasmus im Laufe des Gesprächs ein wenig auf Sie übertragen kann.
- Wenn Sie von Aussagen wie: Ich möchte Menschen ermöglichen festzustellen, dass Sie und alleine Sie selbst der Drehbuchautor ihres Lebens sind – jenseits aller vermeintlichen Umstände und Herausforderungen.
- Ich möchte den Funken entzünden und erleben, wie er zum Feuer wird, wenn sie erkennen: Ich entscheide wer ich sein möchte, wie ich sein möchte, mit wem ich wo sein möchte, was ich tun möchte, was meinem Leben Sinn und Lebensfreude gibt.
- Wenn sie nach diesem Gespräch ein prickelndes Gefühl im Nacken verspüren, das Sie unruhig macht und nicht weichen will,
- wenn Sie dann gleich damit anfangen wollen etwas in Ihrem Leben zu verändern.
Um es mit den Worten eines Mannes auszudrücken, der sich seinen wirklich etwas größenwahnsinnigen Lebenstraum erfüllt hat:
Wenn Sie ganz persönlich im Laufe des Gesprächs das Gefühl haben:
YES WE CAN!
Dann haben Sie Ihren Coach gefunden.
Wir sind seit mehr als 15 Jahren für diesen Größenwahnsinn unterwegs
Wir haben uns aus- und weiterbilden lassen, wir haben viele Methoden und Tools ausprobiert und sind dennoch immer wieder auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. Wir hatten den Mut, unser langjähriges Hobby, die Pferde in unsere Arbeit zu integrieren und damit etwas immobiler durch eine entsprechende Immobilie zu werden, die diese Arbeit ermöglicht. Wir haben Pferde als Co-Trainer „eingestellt“, als es noch wenige Anbieter gab, die das taten und viele die über diese Idee nur geschmunzelt oder uns laut ausgelacht haben. Auf die Pferde wollen wir übrigens, anders als bei manchen anderen Methoden oder Tools, nicht mehr verzichten. Sie sind kein „must“ wir können auch ohne und ein großer Teil unserer Coachings und Workshops finden ohne sie statt. Dennoch bleiben sie in unsere Arbeit integriert, weil sie sich als äußerst effiziente Co-Trainer zum Thema Führung oder „wie komme ich in eine andere Haltung herausgestellt haben“. Sie sind, durch den Erwerb des Hofes, für uns auch persönlicher Wendepunkt in unserem (Arbeits)leben. Heute gibt es zig Anbieter von „Pferdecoachings“, niemand lacht mehr oder vermutet ein Cowboy-Event nach der Art: „John Wayne für Arme“ hinter unserem Tun mit den Pferden.
Wir waren und sind schon immer der Meinung gewesen, dass man berufliche Herausforderungen nicht vom Privatleben trennen kann
schon gar nicht im Coaching und dass letztlich alles rund um den Menschen als ein großes inneres und äußeres Netzwerk in einem immer ganz individuellen System zusammenhängt. Mittlerweile sind wir durch die Erkenntnisse der Hirnforschung in unseren eher intuitiv begründeten Einstellungen sehr bestätigt worden und Dank dessen auch viel detaillierter dahinter gekommen, warum das so ist wie es ist und wie diese internen Netzwerke (biologisch) funktionieren. Das wussten wir bisher eben nur durch Intuition und Berufserfahrung in der Praxis. Wir haben es tagtäglich erlebt, konnten es aber nie wirklich beweisen, oder in solch fundierte Worte packen, wie das die Forschung tut. Auch für unsere immer so hartnäckig vertretene Einstellung brauchen wir nicht mehr zu streiten, dass man bei Weiterentwicklung eines Menschen, nicht mit noch so viel guter Theorie, „jemanden zum Jagen tragen kann“ sondern dass Emotionen, Begeisterung und eine große Portion eigener Wille, nicht nur zum Geldverdienen, sondern auch zum Tun nötig ist und das sowohl seitens des Coaches, wie auch seitens des Klienten essentiell notwendig ist, um einem Coaching zum Erfolg zu verhelfen.
Noch vor nicht allzu langer Zeit haftete einem Coach, der in so manch konservativem Business Umfeld der „grauen Herren“ von nötigen und wichtigen emotionalen Erkenntnissen und Erfahrungen redete, sofort das Image eines Esoterikers an und man wurde verdächtigt, eine Art „Selbsterfahrungskurs“ zu praktizieren, das im Ergebnis keine fähigen Mitarbeiter „produziert“ sondern dazu kommt, dass der Teilnehmer danach „Schäfer/in in der Provence“ werden will, um glücklich zu sein. Wenn wir von praktischem Erleben redeten, erlebten wir sofort die Skepsis, ob wir nicht doch, entgegen unserer Aussagen, heimlich Anhänger der aufpeitschenden und euphorisierenden Outdoor Methoden sind, die mit abschließendem Feuerlauf den Adrenalinspiegel, den Teamgeist und die Motivation der Teilnehmer kurzfristig zu unrealistischen Höchstwerten puschen, ansonsten aber nur als bleibende Erinnerung bei dem ein oder anderen Ungeschickten Brandblasen hinterlassen.
Wir haben es trotzdem immer getan und kein Blatt vor den Mund genommen
Wir haben immer für alles gestanden, was uns wichtig war. Auch wenn wir zunächst missverstanden und missinterpretiert worden sind. All das und noch mehr, woran wir uns die Nasen in der Vergangenheit blutig gelaufen und um das wir gekämpft haben, ist mittlerweile belegt, salonfähig geworden und wird akzeptiert.
Neben dem wichtigsten Kriterium an dem wir unser Tun messen, dem Feedback und der Kritik, unserer Coachees, den Referenzen und den sichtbaren Erfolgen unserer Klienten, ist unsere Liste der unerledigten Aufgaben ein wichtiges Indiz dafür, ob wir immer noch gut unterwegs sind. Das Schrumpfen der Liste von Dingen, die wir in unserem Berufsleben noch erreichen wollen, stellt für uns persönlich einen großen Erfolg, wie auch eine wunderbare Bestätigung dar, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Unsere Liste hat die Fragestellungen: Welche Grenzen wollen wir überschreiten, wofür wollen wir Wegbereiter und Mitstreiter sein, was wollen wir noch erreichen? Ist nicht mehr so lang wie sie war, aber sie enthält noch immer für uns sehr wichtige Ziele.
Wir wollen für die Zukunft erreichen:
- dass Coaching und persönliche/berufliche Weiterbildung endlich den uralten Ruch der abwertende Einstellung: „Na, der braucht das wohl, das ist ein Versager, der kriegt das wohl alleine nicht hin!“ verliert und so selbstverständlich in Anspruch genommen und akzeptiert werden, wie ein Training und ein Coach im Sport.
- Es sollte unserer Ansicht nach im Allgemeinverständnis ein Privileg werden ein Coaching zu absolvieren. Kein Privileg im Sinne von gut betuchte und wichtige Persönlichkeit. Ein Privileg, dass den Menschen auszeichnet, der etwas in seinem Leben bewegen und verändern will. Der motiviert, mit Elan und Willen, mit einem klaren Ziel vor Augen eine notwendige Unterstützung zur Umsetzung einfordert.
- Wir wollen das Coaching nicht nur allgemein gesellschaftfähig wird, sondern ganz selbstverständlich, ohne das Gefühl ein Looser zu sein, bei Herausforderungen und Problemen nachgefragt wird, die alleine nicht zu bewältigen sind. Sie holen ja schließlich auch nicht dass Küchenmesser aus der Schublade, weil Sie sich schämen, dass Sie Blinddarmschmerzen haben, oder ihnen die fälligen Zuzahlungen im Krankenhaus zu teuer sind. Wir möchten, dass niemand sich immer wieder und wieder an alten Problemen stoisch bis zur Verzweiflung die „Don Quichote – Nummer“ abspulen muss, sondern es selbstverständlich wird, sich Hilfe zur Selbsthilfe zu holen.
- Wir möchten dass mehr Coaches diesem Größenwahn verfallen und diese emotional prickelnde Erkenntnis vermitteln, dass ich jederzeit die Wahl habe, mein Leben neu zu gestalten.
- Wir wollen von den Business Querdenkern Förster und Kreuz inspiriert:
Spuren statt Staub hinterlassen!
(http://www.foerster-kreuz.com/manifest.html)
The Challenges als Marke für das Meistern von Herausforderungen
Doch um Spuren zu hinterlassen, muss man deutliche und eingängige Fußabdrücke hinterlassen. Wir haben uns gefragt, wie uns das gelingen kann. Wir wollen unsere Art und Weise Coaching und Workshops zu halten Publik machen, sie wirklich bekannt und zu einer Marke machen, wir wollen erreichen, dass Sie wie bei Schnupfen an Tempo bei Herausforderungen an die Arbeit von The Challenges denken. Die entstandene Grundstruktur, ist nicht die allerneuste Methode des HR-Developments sie ist nicht rein wissenschaftlich fundiert und belegt. Sie beruht ganz einfach auf langer praxisnaher Erfahrung, Weiterbildung, Intuition, viel Begeisterung, Elan, Enthusiasmus und dem Willen stets für beide, für sich selbst als Coach und für den Coachee das Beste zu geben.
Wir haben aus über 16 Jahren selbständiger, wenn auch nicht immer ganz leichter und einfacher, aber letztlich erfolgreicher Tätigkeit in Coaching und Workshops einen gelungenen Methodenmix entwickelt, der sich ganz individuell, jedem Coachee und Workshopteilnehmer persönlich anpasst. Es ist einfach eine gut durchdachte und gelungene Mischung von Tools und Berufserfahrung, die sowohl einzigartig ist, weil sie immer wieder für jeden Klienten und Workshop neu, unter der Prämisse des systemischen Blickwinkels und der Wechselwirkungen der internen und externen Netzwerke, zu einer harmonischen und vor allem effektiven Einheit vernetzt wird, andererseits als Grundstruktur doch immer wieder gleich und kopierbar, weil sie dieselben Ziele und Beweggründe in sich vereint.
Die Entstehung unseres Namens
Um nun daraus eine Marke zu machen braucht es jedoch eine genauere, eingängige, aussagekräftige und leicht zu merkende Bezeichnung unseres Tuns, als wir sie bisher hatten (zuerst: Coaching Sabine Ludwig oder später, in unserer Begeisterungsphase für unsere Co-Trainer: Horse-Guided-Experience). Coaching machen viele, ganz viele! Wir sind jedoch begeisterte Überzeugungstäter und wollen uns einerseits mit unserer Arbeit und auch unserer Einzigartigkeit als Menschen und Coaches von den anderen Anbietern abheben. Wir behaupten nicht, wir wären ausschließlich altruistisch unterwegs, wir haben gerne einen ausreichenden Kontostand, denn wir und unsere Pferde müssen auch essen bzw. fressen und wir gönnen uns auch gerne den ein oder anderen „Luxus“ wie Urlaub oder wirklich gut Essen zu gehen. Wir behaupten auch nicht, in unserem Genre besser als alle anderen zu sein, wir wissen, durch das Feedback unserer Kunden, dass wir gut sind. Aber wir wissen auch, dass es viele andere, sicherlich auch sehr kompetente Kollegen und Kolleginnen gibt. Wir wollen nicht in einen Konkurrenzkampf einsteigen, wir könnten ja gar nicht alle bedienen, die dann wirklich zu uns kämen, wenn das zutrifft, was wir uns vorgenommen haben: Wenn unsere zukünftige Marke an den Bekanntheitsgrad von Tempo heranreicht. Wir möchten jedoch unsere Kollegen dazu ermutigen, auch weiterhin an ihren Erfahrungen festzuhalten und die für den Klienten beste Methode anzustreben, anstatt sich von dem Mainstream mitreißen zu lassen. Wir wollen die Menschen, sowohl Kollegen als auch unsere Kunden dazu gewinnen, unsere Begeisterung zu teilen und mit uns für die unerledigten Punkte unserer Liste unterwegs zu sein.
Wir wollen das emotionale Prickeln im Nacken verbreiten, das so unruhig und Lust darauf macht Veränderungen herbeizuführen, tätig zu werden, zu agieren statt nur zu reagieren.
Wir haben also nach einem neuen Namen gesucht, der eingängig, gut zu merken ist, auch im Zeitalter der Anglizismen und des Social Media nicht verstaubt klingt und vor allem die Basics unseres Tuns und unserer Intention kurz, knackig und aussagekräftig rüberbringt.
So sind wir auf die „Dienstleistungsbezeichnung“: The Challenges gekommen, denn das ist ja der Knackpunkt, die Herausforderungen, dort beginnt alles. Klingt ansprechend und inspirierend, oder? Noch kennen ihn nicht viele Menschen, Sie sind jetzt, wenn Sie sich bis hier her durch die Artikel gekämpft haben, einer der unsere Philosophie und Arbeitsweise ein wenig kennengelernt hat. Noch will nicht jeder bei uns ein Coaching buchen, aber das werden wir ändern! Wir arbeiten an unserem Vorhaben und unserer Liste. Zum Thema Social Media haben wir uns auch etwas vorgenommen, wir wollen diese äußerst nützliche Errungenschaft der Technik zukünftig mehr in unsere Arbeit integrieren. Erstens macht es Spaß und zweitens hilft es unseren Zielen. Begonnen hat es hier mit diesem Blog. Wir haben auch endlich unsere verstaubten Facebook und Twitter Accounts umbenannt und nutzen sie fortan stärker. Auf YouTube gibt es einige Videos und bei flickr eine Fotogalerie. Auch in Empfehlungsportalen (Qype) und bei Bookmarks (Mister Wong) sind wir mittlerweile zu finden. Links dazu auf unserer Social Media Seite.
Einladung an Alle Coaching Interessierten
Wir laden alle herzlich ein, Ihre eigene, ganz persönliche Herausforderung anzunehmen und zu bewältigen. Diskutieren Sie mit, lassen Sie Dampf ab, loben Sie, prangern Sie an. Natürlich freuen wir uns auch auf eine persönliche Kontaktaufnahme. Wir sind sehr gespannt auf Ihr Feedback, was Sie von unserer Denkweise als Coaches halten.
Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann haben wir hier unsere Kontaktdaten für Sie, unter der Sie auf Nachfrage gerne alle für Sie wichtigen Informationen erhalten können und/oder besuchen Sie uns im Social Media. Vielleicht hören wir voneinander….. es würde uns freuen.
Karen Gerlach & Sabine Ludwig